Stellen Sie sich vor, Ihre Kunden könnten Ihre Produkte – egal wie groß oder aufwendig – mit einem Handgriff ansehen und testen, ohne dafür extra zu ihnen kommen zu müssen.

AR – die “Augmented Reality” – ermöglicht das! Mit dem eigenen Handy kann man Objekte realitätsgetreu in den Raum stellen, die nur aus dem Internet heruntergeladen wurden. Es ist auch lange keine Zukunftsmusik mehr. Die meisten Smartphones der letzten Jahre können das bereits, und AR wird von vielen Unternehmen wie IKEA genutzt, um Ihre Produkte ganz digital zur Schau zu stellen.

Mit AR können Kunden von zuhause jedes beliebige Produkt genau ansehen – vorausgesetzt, der Hersteller hat sich um AR-fähige 3D-Modelle davon gekümmert. Das mag zunächst kompliziert klingen, es ist aber in wenigen Schritten umsetzbar.

Modellierung Ihres Produkts

Wenn Sie noch kein 3D-Modell Ihres Produkts haben, erstellen wir gerne eins. Das geht anhand von Broschüren, technischen Zeichnungen und Fotos – je mehr Information, desto besser. Wenn Sie Ihr Produkt vor Ort haben und in der Nähe von München sind, kommen wir auch gerne vorbei, fotografieren es und scannen es als Referenzmodell mit LiDAR ein. Letzteres ist ideal – denn ein reales Objekt als Referenz lässt auch das Modell nachher in AR hochrealistisch aussehen!

Im ersten Schritt erstellen wir ein detailliertes 3D-Modell Ihres Produkts – hier am Beispiel einer Parkuhr.
So sieht das Modell der Parkuhr “gerendert” aus. Achten Sie auf die Beleuchtung und Details wie die Gebrauchsspuren und Regentropfen. Das ist ein Vorteil davon, ein echtes Objekt als Referenz zu haben.

Optimierung des hochauflösenden Modells

Da in mobilen Endgeräten vergleichsweise schwache Prozessoren verbaut sind, müssen hochauflösende 3D-Modelle zunächst vereinfacht werden. Dies dient auch dazu, den Download zu verkleinern.

Feine Details wie diese Knöpfe an der Parkuhr sind für Mobilgeräte ineffizient. Wir können sie mit wenigen Tricks aber dennoch behalten!

Es mag zwar kontraintuitiv wirken, zunächst ein detailreiches Modell zu erstellen, nur um es dann wieder zu verkleinern – aber wenn die Details vorher nie da waren, bekommt man sie nachher auch nicht mehr hinein. Vergleichen Sie es mit einem hochauflösenden Kinofilm, den man zuhause auf einem Handy schaut.

Links das ursprüngliche Modell, rechts eine einfache Approximierung davon. Wie kommen die Details von links nach rechts?

Mit der “Baking”-Methode werden Informationen von aufwendigen Modellen auf einfachere übertragen. Baking wird häufig in der Gaming-Industrie genutzt, um sehr realistische Objekte und ganze Welten trotz limitierter Endgeräte darzustellen.

Nach dem Baking sind die Objekte fast nicht zu unterscheiden. Das Original hat allerdings 5,386 Tris (eine Einheit für die Größe eines Modells) – das Optimierte rechts nur 48 Tris!

Sie haben Ihre Produkte bereits als 3D-Modelle?

Hervorragend! Viele Unternehmen haben ihre Produkte bereits als technische Modelle, oder für schöne Renders zu Werbezwecken. Diese muss man ebenso für AR optimieren und konvertieren. aber es spart etwas Zeit und die erste Modellierung ist bereits geschehen.

Wie sieht so ein Modell aus?

Wenn Ihr Modell fertig ist, werden Ihnen kleine Dateien in den Formaten .USDZ für iPhone, sowie .GLB für Android geliefert. Diese sind oft unter 1 MB groß, was ideal für Ihre Website ist! Mit einem Klick können Ihre Kunden das Modell herunterladen und in wenigen Sekunden steht Ihr Produkt schon bei ihnen im Zimmer!

So erscheint das AR-Modell in der Realität. Man kann die Größe perfekt einschätzen, drum herum gehen, und sich annähern um Details anzusehen.

Das Modell können Sie auch selbst direkt hier testen, wie es auch Ihre Kunden auf Ihrer Website sehen würden. Für die AR-Ansicht, besuchen Sie diese Seite auf einem Smartphone und klicken Sie oben rechts auf das Icon!

Möchten Sie Ihre eigenen AR-fähigen Modelle?

Kontaktieren Sie uns einfach per Email oder Telefon mit ein paar Details, und wir erstellen Ihnen gerne ein Angebot!

Tel.:+49 157 73322676